Die Fachunternehmererklärung ist Bestandteil des Verwendungsnachweises im Programm zur Förderung von Maßnahmen an Kälte- oder Klimaanlagen. Es richtet sich an Fachunternehmen der Kälte- und Klimatechnik , deren Kunden beim BAFA eine Förderung einer Kälte- oder Klimaanlage beantragt und einen Zuwendungsbescheid erhalten haben.
Hinweise zur Vorgehensweise:
-   Fachunternehmen der Kälte- und Klimatechnik stellen ihren Kunden (=Antragsteller) die ausgefüllte
     Fachunternehmererklärung in elektronischer Form zu Verfügung (pdf).
-   Der Antragsteller reicht die Fachunternehmererklärung als Anlage zum Verwendungsnachs beim BAFA ein
     (VN-Portal)
-   Das BAFA prüft anhand der Fachunternehmererklärung sowie weiterer Dokumente und Nachweise die
     zweckentsprechende Verwendung der Förderung.
-   Ohne diese Angaben wird der bewilligte Zuschuss nicht ausgezahlt.

Die mit * gekennzeichneten Angaben sind Pflichtangaben. Sie sind zwingend erforderlich.





Fachunternehmererklärung für Kompressionskälte- oder
Kompressionsklimaanlagen
Förderung von Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen (Kompressionsanlagen)
Vorgangsnummer*
Standort der Anlage*
Straße
PLZ
Ort
Hausnr.
Firmenname
Straße
PLZ
Ort
Fachunternehmer / Kälteanlagenbauer*
Hausnr.
E-Mail
Name des Antragstellers*
Art der durchgeführten Maßnahme (Basisförderung)*
Am Standort war keine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden. Es wurden ein oder mehrere gänzlich neue, geschlossene Kältekreisläufe installiert.
Am Standort war eine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden, die in Gänze demontiert wurde. Sämtliche Leitungen, Installationen und Komponenten der bestehenden Kälteanlage (Verdichter, Verflüssiger, Verdampfer) wurden erneuert.



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Am Standort war bisher eine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden, die weiter betrieben wird. Es wurden ein oder mehrere neue, geschlossene Kältekreisläufe installiert, die kältemittelseitig, soleseitig oder wasserseitig nicht mit der vorhandenen Anlage verbunden sind.



Am Standort war eine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden, die energetisch optimiert wurde. Es wurden ein oder mehrere zusätzliche Kältekreisläufe installiert, die kältemittelseitig, soleseitig oder wasserseitig mit der vorhandenen Anlage verbunden sind.



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Am Standort war eine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden. Um einen zusätzlichen Kältebedarf zu decken, wurden ein oder mehrere zusätzliche Kältekreisläufe installiert, die kältemittelseitig, soleseitig oder wasserseitig mit der vorhandenen Anlage verbunden sind.



Am Standort war eine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden. Mindestens eine aber nicht alle Hauptkomponenten der bestehenden Anlage, d.h. Verdichter und/oder Verflüssiger/Kühlturm und/oder Verdampfer/Luftkühler und/oder Mess-, Steuer- und Regeltechnik (MSR-Technik) wurden ausgetauscht.  
Folgende Hauptkomponenten wurden ausgetauscht


Art der Anlage (Basisförderung)*
Bei der neuen / sanierten Anlage handelt es sich um eine
Kompressions-Kälteanlage in der Gewerbe- oder Industriekälte oder für sonstige Anwendungen
(außer Flüssigkeitskühlsätze)


(Verdichtermotorleistung) in kW:
kg
kW
Kompressions-Kälteanlage für einen Supermarkt
Kompressionsanlage in der Klima- und Prozesskälte (Flüssigkeitskühlsatz)
Kompressionsanlage in der Klimakälte (Direktverdampfung, z.B. VRV, VRF)
Kompressions-Kälteanlage mit Ammoniak als Kältemittel (außer Flüssigkeitskühlsätze)
Mono-Split-Klimaanlage

Kleine Kompressionsanlage im Sinne der Förderrichtlinie
(Elektrische Antriebsleistung der Verdichter liegt zwischen 2 kW und 5 kW)



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Kältemittel
Normalkühlung (NK)
Tiefkühlung (TK)
Klimaanwendung
der neuen / sanierten Anlage*

der Bestandsanlage vor der Sanierung


Kälte- und Antriebsleistung der Verdichter im Auslegungspunkt*
Alle NK-Verdichter
Alle TK-Verdichter
Alle Klima-Verdichter
Elektrische
Antriebsleistung [kW]
Kälteleistung
[kW]
... der neuen bzw. der zusätzlich
installierten Komponenten
... der aus dem Bestand weiter
betriebenen Komponenten
Kälteleistung
[kW]
Elektrische
Antriebsleistung [kW]
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Energieeffizienzkomponenten und -maßnahmen
Die neue / sanierte Kompressionskälte- oder -klimaanlage ist mit folgenden Energieeffizienzkomponenten bzw. Energieeffizienzmaßnahmen ausgestattet:
Verflüssiger bzw. Gaskühler sowie Verdampfer sind so dimensioniert, dass eine möglichst kleine treibende Temperaturdifferenz erreicht wird und gleichzeitig der Aufwand für den Transport des Sekundärfluids (z. B. Luft bzw. Wasser) möglichst gering ist.

Bei direkt verdampfendenden Systemen (z.B. Supermarktanlagen) verfügt mindestens ein Verdichter pro Stufe oder Verbund über eine Leistungsregelung mit einem Regelbereich von 40 bis 100 Prozent. Bei Kaltwassererzeugern mit Kaltwasser-/Kaltsole-Speicher wird die Kälteleistung mindestens 4-stufig (bei kleinen Anlagen 3-stufig) geregelt.


Abtauvorrichtungen (sofern vorhanden) verfügen über eine Bedarfsregelung
Expansionsventile sind elektronisch steuerbar.

Die Regelung steuert elektronische Expansionsventile an und passt die Verflüssigungstemperatur an die Umgebungstemperatur an.


Pumpen der Kühlmittelkreisläufe sind drehzahlgeregelt.


Alle eingesetzten Komponenten erfüllen mindestens die Voraussetzungen der Öko-Design-Richtlinie in der jeweils gültigen Fassung.




Energieeffizienzkomponenten und –maßnahmen bei Verkaufskühlmöbeln im Lebensmittelhandel
Verkaufskühlmöbel für Tiefkühlung sind vollständig mit Glas- oder Kunststofftüren oder -deckeln ausgerüstet. Verkaufskühlmöbel für Normalkühlung verfügen mindestens über eine Nachtabdeckung. Die Beleuchtung erfolgt mit LED oder Plasma-Leuchtmitteln, die Lüfter werden mit EC-Motoren angetrieben.

Durchgeführte Maßnahmen der Bonusförderung
Zusätzlich zu den Maßnahmen der Basisförderung wurden folgende Komponenten installiert
Der/die Freikühler ist/sind in der Lage, den Kältebedarf unterhalb einer Außenlufttemperatur
von +8 Grad Celsius (ohne Kälteanlage) vollständig zu decken.
kWh
kW
kWh
Wärmespeicherkapazität in kWh
Kältemittel der Wärmepumpe
Verdampferleistung der Wärmepumpe in kW
Energiespeicherkapazität des Kältespeichers in kWh
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 Falls an der Umsetzung von Maßnahmen an der Kälte- und Klimaanlagen mehrere Fachunternehmer beteiligt sind, ist der Fachunternehmer einzutragen, der die Anlage in Betrieb nimmt und die Anlage dem Betreiber übergibt (Abnahme der Anlage).
 Die neue Anlage wird als Neuerrichtung im Sinne der Förderrichtlinie eingestuft und ist nur förderfähig, wenn ein halogenfreies Kältemittel eingesetzt wird (bzw. ein Kältemittel mit einem GWP < 750 bei kleinen Kompressionsanlagen).
 Die neue Anlage wird als Neuerrichtung im Sinne der Förderrichtlinie eingestuft und ist nur förderfähig, wenn ein halogenfreies Kältemittel eingesetzt wird. Sie wird als Vollsanierung eingestuft, wenn Kältemittel mit einem GWP bis max. 1.500 eingesetzt werden (GWP bei Mono-Split-Klimaanlagen max. 750).
 Die neuen Kältekreise werden als Neuerrichtung im Sinne der Förderrichtlinie eingestuft. Sie sind nur förderfähig, wenn ein halogenfreies Kältemittel eingesetzt wird (bzw. ein Kältemittel mit einem GWP < 750 bei kleinen Kompressionsanlagen).
 Die neue Anlage wird als Neuerrichtung im Sinne der Förderrichtlinie eingestuft, wenn halogenfreie Kältemittel eingesetzt werden. Sie wird als Vollsanierung eingestuft, wenn Kältemittel mit einem GWP bis max. 1.500 eingesetzt werden (GWP bei Mono-Split-Klimaanlagen max. 750).
 Die neue Anlage wird als Neuerrichtung im Sinne der Förderrichtlinie eingestuft und ist nur förderfähig, wenn ein halogenfreies Kältemittel eingesetzt wird (bzw. ein Kältemittel mit einem GWP < 750 bei kleinen Kompressionsanlagen).
 Bei Teilsanierung werden maximal drei von vier Hauptkomponenten einer Kompressionsanlage saniert. Wenn alle Hauptkomponenten saniert werden, handelt es sich nicht um eine Teilsanierung im Sinne der Förderrichtlinie sondern um eine vollständige Sanierung. Ändern Sie in diesem Fall bitte Ihre Angabe im Feld „Art der Maßnahme (Basisförderung)".
 Die Anlage wird als Teilsanierung im Sinne der Förderrichtlinie eingestuft und ist nur dann förderfähig, wenn ein Kältemittel mit einem GWP bis max. 1.500 eingesetzt wird (bzw. ein Kältemittel mit einem GWP < 2.500 bei Supermarktanlagen).
 Angaben zum Kältemittel der Bestandsanlage sind erforderlich, wenn am Standort eine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden war,
         -  die in Gänze demontiert wurde
         -  die energetisch optimiert wurde und ein oder mehrere zusätzliche Kältekreisläufe installiert wurde(n), die kältemittelseitig, soleseitig oder wasserseitig mit der vorhandenen
             Anlage verbunden sind
         -  bei der mindestens eine aber nicht alle Hauptkomponenten, d.h. Verdichter und/oder Verflüssiger/Kühlturm und/oder Verdampfer/Luftkühler und/oder Mess-, Steuer- und
             Regeltechnik (MSR-Technik) ausgetauscht wurde.
 Bitte tragen Sie hier nur die Kälteleistung / Antriebsleistung der Anlage ein, die Gegenstand dieses Antrages ist.
Folgende Vorgaben sind bei der Berechnung der Kälteleistung zu beachten: Bei Direkt-Verdampfungs-Kälteanlagen bzw. Flüssigkeitskühlsätzen (Kälteanlagen mit indirekter Verdampfung) sind auf der Verdampfer-Seite projektspezifische Verdampfungs-Temperaturen bzw. projektspezifische Vorlauf-Temperaturen anzunehmen. Auf der Verflüssiger-Seite sind bei luftgekühlten Kälteanlagen 35 °C am Außenwärmetauscher (Verflüssiger), bei wassergekühlten Kälteanlagen 30 °C Wassertemperatur am Einlass des Verflüssigers (Verflüssiger bzw. Kondensator) anzunehmen. Bei CO 2 -Booster Anlagen soll mit einer Temperatur von 36 °C am Austritt des Gaskühlers gerechnet werden.
 Angaben zur Kälteleistung und elektrischen Antriebsleistung der Bestandsanlage sind erforderlich, wenn am Standort eine Kälte- oder Klimaanlage vorhanden war,
         -  die energetisch optimiert wurde und ein oder mehrere zusätzliche Kältekreisläufe installiert wurde(n), die kältemittelseitig, soleseitig oder wasserseitig mit der vorhandenen
             Anlage verbunden sind
         -  bei der mindestens eine aber nicht alle Hauptkomponenten, d.h. Verdichter und/oder Verflüssiger/Kühlturm und/oder Verdampfer/Luftkühler und/oder Mess-, Steuer- und
             Regeltechnik (MSR-Technik) ausgetauscht wurde.
 Neu errichtete oder vollständige sanierte Kälte- oder Klimaanlagen sind nur dann förderfähig, wenn sie mit allen hier genannten Energieeffizienzkomponenten und -maßnahmen ausgestattet sind. Teilsanierte Kälte- und Klimaanlagen müssen Energieeffizienzkomponenten und -maßnahmen ausgestattet sein, die sich auf die teilsanierten Hauptkomponenten (Verdichter, Verflüssiger/Kühlturm, Verdampfer/Luftkühler).
 Die Öko-Design-Richtlinie bildet den europäischen Rechtsrahmen für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte. Die Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von gewerblichen Kühllagerschränken, Schnellkühlern/-frostern, Verflüssigungssätzen und Prozesskühlern sind in der in der VERORDNUNG (EU) 2015/1095 DER KOMMISSION vom 5. Mai 2015 (ABl. L 177/19 vom 08.07.2015) zusammen gefasst.
 Voraussetzung für die Förderung eines Wärmespeichers mit Wärmeübertrager ist die Nutzung der Abwärme zu Heizzwecken, z-B. Gebäudeheizung, Brauchwassererwärmung oder Abtauung der Verdampfer mit Warmsole. Die gespeicherte Abwärme muss zumindest teilweise aus der Kälteanlage stammen.
 Voraussetzung für die Förderung einer Wärmepumpe mit Wärmeübertrager ist die Nutzung der Abwärme zu Heizzwecken, z.B. Gebäudeheizung, Brauchwassererwärmung oder Abtauung der Verdampfer mit Warmsole. Bei der Wärmepumpe muss es sich um ein separates Gerät handeln. Der Verdampfer der Wärmepumpe muss mit Abwärme der Kälteanlage versorgt werden. Darüber hinaus muss die Wärmepumpe mit einem holgenfreien Kältemittel betrieben werden.
 Voraussetzung für die Förderung eines Kältespeichers ist ein Temperaturniveau des Speichermediums von 0 Grad Celsius oder darunter.
 Der / die Freikühler muss / müssen in der Lage sein, den Kälteleistungsbedarf unterhalb einer Außentemperatur von +8 Grad Celsius vollständig zu decken.


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